Hier, was gehtn bald ab?

Am Montag gerät die eingeflossene milde Meeresluft unter Zwischenhocheinfluss. Am Dienstag zieht dann ein Frontensystem über den Bereich hinweg.

NEBEL: In den Nächten zum Montag, Dienstag und Mittwoch gebiets- oder stellenweise Nebel, teils mit Sichtweiten unter 150 m wahrscheinlich.

In den kommenden Nächten gebietsweise Nebel.

In der Nacht zum Montag nachlassende Schaueraktivität und Auflockerungen. Gebietsweise Nebel wahrscheinlich. Tiefstwerte 6 bis 2 Grad, bei längerem Aufklaren in ungünstigen Lagen um 1 Grad. Örtlich Frost in Bodennähe. Schwacher bis mäßiger Wind aus südwestlichen Richtungen.

Am Montag nach teils zäher Nebel- und Hochnebelauflösung meist wolkig und niederschlagsfrei. Höchsttemperatur zwischen 13 und 16, im höheren Bergland um 11 Grad. Schwacher Wind aus Süd bis Südost. In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt oder klar, örtlich Nebelbildung. Tiefsttemperatur zwischen 6 und 2, in Tallagen um 1 Grad, gebietsweise Frost in Bodennähe wahrscheinlich.

Am Dienstag nach Nebelauflösung von Westen zunehmend stark bewölkt und gelegentlich etwas Regen. Höchsttemperatur zwischen 14 und 16, im höheren Bergland um 12 Grad. Schwacher bis mäßiger Südwestwind. In der Nacht zum Mittwoch wechselnd bis stark bewölkt und örtlich etwas Regen. Später Bewölkungsrückgang und teils Bildung von Nebelfeldern. Temperaturrückgang auf 11 bis 8 Grad.

Am Mittwoch nach Nebelauflösung vielfach wolkig, im Nachmittagsverlauf teils heiter, niederschlagsfrei. Erwärmung auf 16 bis 19, im höheren Bergland um 14 Grad. Schwacher, teils mäßiger Wind aus West bis Südwest, am Abend aus Süd. In der Nacht zum Donnerstag gering bewölkt, teils klar und niederschlagsfrei. Gebietsweise dichter Nebel möglich. Abkühlung auf 8 bis 4 Grad.

Letzte Aktualisierung: 11.10.2026 - 23:38 Uhr

Unn, danach unn so?

Unn, danach unn so?

Jeden Tag um 13 Uhr folgt hier ein Blick auf die synoptische Mittelfrist in Hessen, Deutschland und Europa. Sie zeigt mögliche Wettertrends etwa von Tag 3/4 bis Tag 7–10. Gerade in diesem Zeitraum kann sich die Entwicklung aber noch deutlich ändern – manchmal schon innerhalb von ein oder zwei Tagen.

Erst spürbar milder mit Hochdruck, am Wochenende deutliche Unsicherheiten

Bis einschließlich Freitag ist die Wetterentwicklung recht verlässlich: Ein sich aufbauendes Hochdruckgebiet sorgt für ruhiges Herbstwetter und spürbare Milderung. Zum Wochenende nimmt die Vorhersagesicherheit jedoch deutlich ab. Während feststeht, dass es tendenziell kühler und wechselhafter wird, gehen die Berechnungen der verschiedenen Wettermodelle über den genauen Ablauf und mögliche Regenmengen weit auseinander.

Verantwortlich für die Beruhigung ist ein Hoch, dessen Schwerpunkt sich von Frankreich nach Mitteleuropa schiebt. Am Mittwochvormittag kann es in Hessen und weiten Teilen Deutschlands gebietsweise noch leicht regnen, bevor die Niederschläge nachlassen. Die Nacht zum Donnerstag verläuft anschließend fast überall trocken, stellenweise bilden sich Nebel oder Hochnebel.

Der Donnerstag zeigt sich dann von seiner freundlichen und sehr milden Seite. Neben ein paar Wolkenfeldern kann sich die Sonne in Hessen und weiten Teilen des Landes recht gut durchsetzen. Im Westen Deutschlands klettern die Höchstwerte gebietsweise über die 20-Grad-Marke, sonst liegen sie knapp darunter. Auch der Freitag bringt in Hessen zunächst noch ruhiges Wetter mit hochnebelartigen Wolken, die im Tagesverlauf auflockern, während der Regen tagsüber noch auf die Nordseeregion beschränkt bleibt.

In der Nacht zum Samstag greift eine Kaltfront auf Deutschland über. Am Samstag selbst muss auch in Hessen mit Schauern gerechnet werden. Wie nass der Tag tatsächlich wird, ist aber höchst unsicher: Während ein Modell kräftigen Regen berechnet, sehen andere Vorhersagen rasch wieder stärkeren Hochdruckeinfluss und nur sehr geringe Regenmengen.

Am Sonntag setzt sich nach derzeitigem Stand die kühlere Luft durch, gebietsweise sind weiterer leichter Regen oder Schauer möglich. Im weiteren Verlauf der neuen Woche deutet sich im späteren Prognosehorizont wieder eine Stabilisierung durch steigenden Luftdruck an. Markante Wettergefahren oder Unwetter sind für Hessen nicht in Sicht; warnrelevanter Wind bleibt auf die deutschen Küsten beschränkt.

Letzte Aktualisierung: 11.10.2026 - 12:59 Uhr